Die Schachabteilung stellt sich vor: Daniel Kaiser

Die Schachabteilung stellt sich vor: Daniel Kaiser

Daniel Kaiser ist Abteilungsmitglied der ersten Stunde und nicht nur beim Schach, sondern auch bei vielen Fußball-Heimspielen im Stadion anzutreffen.

NULLDREI: Wann hast du angefangen, Schach zu spielen?
Daniel: Bei meinen Großeltern stand ein Schachspiel. Wenn ich dort war, hat mein Opa mir gezeigt, wie die Figuren ziehen mit mir Schach gespielt. In der Schule habe ich ein Schachbuch geschenkt bekommen. Ich habe angefangen Spiele aus diesem Buch nachzuspielen und festgestellt, dass die Regeln, die ich von zu Hause kannte immerhin fast richtig waren. In meinem Freundeskreis gab es auch immer einige Freunde, mit denen ich dann und wann gespielt habe. Aber erst als Schach den Weg ins Internet gefunden hat, habe ich regelmüßig gespielt.

NULLDREI: Und wie bist du zum SV Babelsberg 03 und speziell zur Schachabteilung gekommen?
Daniel: Ich wohne seit Anfang der 2000er in Babelsberg und habe den SV Babelsberg 03 als Fußballverein kennen gelernt. Das Stadion und die Atmosphäre im Stadion fand ich von Anfang an toll. Wann immer ich es einrichten kann, bin ich auch hier und schaue mir die Spiele an. 2016 habe ich zufällig gelesen, dass der SVB eine Schachabteilung gründet. Schach beim SVB? Das hat natürlich super gepasst. Ich bin zum ersten Training gegangen und bin seitdem mit dabei.
 
NULLDREI: Was fasziniert dich am Schach?
Daniel: Jedes Spiel entwickelt sich unterschiedlich. Man muss permanent taktisch und strategisch abwägen, wie man das Spiel weiterentwickeln möchte. Allerdings muss man (leider ;-)) auch permanent „Rechnen“. Aber es macht auf jedem Level Spaß und bietet auf jedem Level neue Herausforderungen. Außerdem ist Schach ein sehr ausgleichender Sport, trotz der kompetitiven Komponente: Es gibt kaum Unterschiede, bzgl. des Alters und des Geschlechts. Die Mannschaften sind da sehr gemischt, anders als bei anderen Sportarten.

NULLDREI: Und ist es ein Unterschied, ob man im Verein spielt oder nicht?
Daniel: Ja, auf jeden Fall. Ich jedenfalls lerne mehr in der direkten Begegnung am Brett und der Diskussion mit den Gegnern. Persönlich profitiere ich auch mehr von der Erfahrung der anderen – meistens erfahreneren Spielern- verglichen mit dem Training alleine z.B. mit einem Schachbuch. Außerdem hat es auch eine soziale Komponente. Und wir trainieren und spielen ja hier im Stadion. Das ist auch etwas Besonderes.

NULLDREI: Welche Ambitionen hast du für die kommende Saison und was würdest du dir für die Schachabteilung wünschen?
Daniel: Generell natürlich mit der Mannschaft und persönlich möglichst viele Spiele zu gewinnen. Ein konkretes Ziel ist es, mein Zeitmanagement zu verbessern und nicht mehr so häufig in Zeitnot zu geraten.

NULLDREI: Thema Fußball: Wo wird die 1. Herren-Mannschaft am Ende der Saison landen
Daniel: Nach dem schwierigen Start gabs zuletzt ja einige Siege. Ich glaube, dass es fürs Mittelfeld der Regionalliga reichen wird.

Dieser Beitrag erschien auch in Stadionheft beim Fußballspiel gegen die VSG Altglienicke am 19. September 2025

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